Erdlos anbauen – auch ohne grünen Daumen: Hydroponik

Aquaponik und Hydroponik sind zwei innovative  erdlose Anbaumethoden , die in der Welt der urbanen Landwirtschaft und der Lebensmittelautonomie an Popularität gewinnen. Während die Aquaponik für ihr integriertes System aus Fischen und Pflanzen bekannt ist, bietet die Hydroponik einen vereinfachten Ansatz aber ohne Fische.

Aber was ist Hydroponik?  Warum ist Hydroponik eine interessante Alternative für Anfänger und erfahrene Gärtner? Dieser Artikel erklärt diese Anbaumethode, ihre Vor- und Nachteile sowie die Gründe, warum sie als umweltfreundliche Lösung gilt.

Was ist Hydroponik ?

Nährstoffversorgung: die notwendige Kunstdünger

Hydroponik ist eine Methode der Pflanzenproduktion, in der die Kultur nicht über die Erde, sondern über eine wässrige Nährlösung versorgt wird. . Im Gegensatz zur Aquaponik sind keine Fische bei der Nährlösung involviert. Stattdessen werden organische Dünger wie Brennnesseljauche, Holzasche und tierische Exkremente (z. B. Wurmkompostsaft) direkt in das Wasser gegeben.

Zusammen mit nützlichen Mikroorganismen versorgen diese Bio-Dünger , die Pflanzen, gesund und nachhaltig zu wachsen.

Warum Hydroponik wählen?

Super einfach: Hydroponik ist oft einfacher zu handhaben als Aquaponik, da sie kein komplexes Gleichgewicht zwischen Fischen und Pflanzen erfordert. Das macht sie besonders für Anfänger und diejenigen geeignet, die eine einfachere Anbaumethode bevorzugen.

Flexibilität: Sie bietet eine große Flexibilität in Bezug auf die angebauten Pflanzentypen, solange die Dosierungsanweisungen beachtet werden. Außerdem entfällt die regelmäßige Reinigung des Filters, was längere Abwesenheiten ermöglicht.

Ökologisch und nachhaltig: Die Verwendung zertifizierter organischer Dünger für den biologischen Landbau, wie sie von Myfood angeboten werden, ermöglicht einen umweltfreundlichen Anbau mit erneuerbaren und natürlichen Inputs.

Bioponischer Dünger kann auch für den klassischen Gartenbau und nicht nur für die erdlose Kultivierung verwendet werden.

Hydroponik – das Ergebnis? Vitale Gemüse und mühelose Erträge

Muss man sich dann nicht mehr um den pH-Wert des Wassers kümmern?

Doch, muss man. Der pH-Wert sollte zwischen 5,5 und 6 liegen. Aber Schwankungen der Säure oder der Wassertemperatur sind weniger problematisch als bei Fischen.

Welche Nachteile hat die Hydroponik?

Nachteil: keine Fische 🐟 auf dem Teller! (oder zur Unterhaltung der Kinder). In der Myfood-Gewächshausanlage ist das System jedoch das gleiche, sodass man leicht auf Aquaponik umstellen kann, ohne etwas ändern zu müssen.

Welche Zutaten? Ist es natürlich?

Bioponische Dünger, wie die von Myfood, sind speziell für den vertikalen Anbau formuliert. Sie umfassen GROW- und BLOOM-Lösungen, die für verschiedene Wachstumsphasen der Pflanzen wichtig sind.

  • GROW: Wachstum der Stängel und Blätter (reich an Stickstoff)
  • BLOOM: Blüte und Fruchtbildung, um reichlich Früchte zu produzieren (reich an Kalium)

Diese Dünger werden aus natürlichen Materialien wie Brennnesseljauche, Zuckerrübenschlempe, Holzasche-Extrakten und Wurmkompostsaft hergestellt und gewährleisten, dass sie sowohl effektiv als auch umweltfreundlich sind.

Ist das teuer?

Nein, nicht teurer als Aquaponik. Mit zwei 5L-Kanistern (Grow und Bloom, jeweils 39,93€ inkl. MwSt.) und Wurzelaktivatoren reicht der Vorrat für ein Jahr Anbau im Familiengewächshaus für weniger als 100€. 

Die Frage aller Fragen: Riecht das schlecht?

Die Antwort ist einfach: Nein. Es sei denn, man lässt die Flasche nach dem Öffnen mehrere Tage in der prallen Sonne stehen 😆. Daher sollte man sie an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahren.

Warum wird Hydroponik nicht im kommerziellen erdlosen Anbau (z. B. Tomaten im Gewächshaus) verwendet?

Hauptsächlich aus wirtschaftlichen Gründen (mineralische Hydrokultur-Dünger sind billiger) und weil Bio-Labels diese Anbaumethode leider nicht anerkennen, obwohl sie sehr vorteilhaft ist (große Wassereinsparungen, keine intensive Bodennutzung usw.).

Kann man seinen eigenen Dünger herstellen?

Ja, es ist möglich, seinen Dünger selbst herzustellen, es gibt sogar Websites, die erklären, wie das geht. Der Nachteil ist, dass es zeitaufwendig ist und der wirtschaftliche Nutzen begrenzt ist, da fertige bioponische Dünger keine großen Kosten im Gewächshaus verursachen. Außerdem besteht ein reales Risiko für Nährstoffmängel oder ein Ungleichgewicht bei N-P-K (Stickstoff, Phosphat und Kalium).

Fazit

Ob Sie ein urbaner Gartenanfänger oder ein erfahrener Züchter sind, Hydroponik bietet eine interessante Alternative zur Aquaponik, ohne die Komplexität der Fischhaltung. Mit zertifizierten Bio-Düngern und einer einfachen und flexiblen Anbaumethode könnte Hydroponik der Schlüssel zu Ihrem nächsten erfolgreichen Gartenprojekt sein.

Für weitere Informationen über Hydroponik und das Myfood-Hydroponik-Gewächshaus besuchen Sie unser Wiki und wir sehen uns bald im Gewächshaus!

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